Welche technischen Maßnahmen fordert NIS-2 wirklich?
Die regulatorischen Anforderungen von NIS-2 klingen oft abstrakt. Doch in der Praxis lassen sie sich auf konkrete technische Systeme und Prozesse herunterbrechen. Dieser Beitrag zeigt die 7 wichtigsten Säulen der technischen NIS-2-Compliance.
Ahmet Izler
Cybersecurity Consultant
1. Risikoanalyse & IT-Sicherheitskonzepte
Jedes Unternehmen muss eine fundierte Risikoanalyse seiner Informationssysteme durchführen und darauf basierende Sicherheitskonzepte dokumentieren.
2. Bewältigung von Vorfällen (Incident Handling)
Technische Systeme müssen in der Lage sein, Anomalien zu erkennen, zu protokollieren und vordefinierte Maßnahmen zur Schadensbegrenzung auszulösen.
3. Business Continuity & Krisenmanagement
Dazu gehören regelmäßige Backups, Disaster-Recovery-Pläne und technische Vorkehrungen, um den Betrieb auch während eines Angriffs aufrechtzuerhalten.
4. Sicherheit der Lieferkette
Unternehmen müssen technische Anforderungen an ihre Zulieferer stellen und deren Sicherheitsniveau kontrollieren.
5. Sicherheit in der Netzinfrastruktur
Segmentierung von Netzwerken, Firewalls, Verschlüsselung von Daten im Ruhezustand und bei der Übertragung sind Pflicht.
6. Schulungen & Cyber-Hygiene
Technische Maßnahmen wie Passwort-Manager, Multifaktor-Authentifizierung (MFA) und regelmäßige automatisierte Schulungen der Mitarbeitenden.
7. Kryptografie & Zugriffskontrolle
Ein striktes Identitäts- und Rechtemanagement (IAM) stellt sicher, dass nur befugte Personen Zugriff auf sensible Daten haben.
Die Rolle von SecureLogical
SecureLogical automatisiert viele dieser technischen Anforderungen, indem es Monitoring, Analyse und Dokumentation in einer Plattform bündelt. So wird die technische Compliance nicht nur möglich, sondern effizient umsetzbar.

